New Damage – Cosmodrome

New Damage” – das sind vier Krefelder, die seit 2000 zusammen unterwegs sind. Das fünfte Album “Cosmodrome” (Sunblast Records) ist der Grund dafür, warum es in den letzten Jahren eher still war um die Band. Die neue Scheibe ist ein Befreieungsschlag nach einem Besetzungswechsel, “New Damage” erfindet sich mit “Cosmodrome” neu.

Der erste Track “Imperial Downfall” ist schwermutig und bietet einen Mix aus Metal mit Prog und Post-Rock Elementen. Der Gesang von Frontmann Ingo fügt sich sauber in den Sound ein – er ist hymnisch durchsetzt von kraftvollen Shouts.

Die Scheibe ist aufwendig produziert, bietet neben akzentuiertem Riffing bei Songs wie “The Honourable Society” oder “The Moon Is Dead” mit “Ocean of Time” eine Ballade. Das ist auch gleichzeitig der Favorit auf dem Album.

“New Damage” kommen live mit einer Gitarre aus, was vollkommen ausreicht. Das scheuernde Riffgewitter ist Markenzeichen von Christian Surkamp und wird von Peter Höttges am Bass perfekt ergänzt. Neben gewohnt vertracktem Drumming verleiht Thorsten Marach dem neuen 68-Minüter durch gezielt eingesetzte Synthies oder zusätzlichen Orchestrationen den letzten Feinschliff.

“These Empty Walls” erscheint vorab als Videorelease und macht Lust auf die Bühnenpräsenz der Krefelder Urgesteine.  “Cosmodrome” ist ein abwechslungsreiches Album, welches man sich gerne durchhört – durchaus ein Geheimtipp!