Yuri Gagarin – Space-Rock aus Schweden

INFINITY FINAL WL

10…9…8…7…6…5…4…3…2…1…Take off!

“Yuri Gagarin” nimmt uns mit auf eine Reise durch das Universum. Mit der aktuellen Platte “At the Center of all Infinity”, erschienen in Dezember 2015, schaffen die fünf Schweden eine einzigartige Atmosphäre und zollen einen würdigen Tribut an den ersten Mensch im Weltall.

Die Musikrichtung lässt sich als instrumentalen Psychedelic/Space-Rock bezeichnen. Insgesamt findet man hier einen Sound, der eher heavy  ist und “dreckige” Aspekte beinhaltet, die bei den frühen Hawkwind und Monster Magnet vertreten waren.Wer auf der Suche nach steril ausproduziertem Sound ist, ist hier an der falschen Adresse.

Gegründet wurde die Kombo im Jahre 2012 und besteht aus diesen fünf Mitgliedern: Christian “Crille” Lindberg (Lead-Gitarre), Jon Eriksson (Gitarre), Leif Göransson (Bass), Stefan “Steffo” Johansson (Drums) und Robin Klockermann (Synth und FX). Zur Ursprungsbesetzung zählten Crille, Steffo und Leif. Es stellte sich schnell heraus, dass da noch was fehlte, so stieß Robin dazu. Wenig später vervollständigte Jon die Band, um den Sound fetter zu machen und die Lücken, während der Solis von Crille, zu füllen. Jon und Steffo kennen sich bereits aus einem älteren Projekt namens “Gloomy Sunday”, außerdem haben Steffo und Crille bereits seit in einer Doom-Band “Stone Serpent” gespielt.

Seit der Gründung sind drei Alben entstanden. Das Debutalbum “Yuri Gagarin” erschien im Jahre 2013, trotz des schlechten Sound war die Resonanz sehr groß. Linus Andersson, Chef Tontechniker von “Liseberg” (einer der größten Veranstalter für Outdoorkonzerte in Göteburg), nahm sich dem Album an und mischte kurzerhand das gesamte Album neu ab. Die Neuauflage der Platte erschien unter dem Label Sulatron Records.

Das Album beginnt mit einem Funkmitschnitt, der sich perfekt in den Sound einbettet. Hier gibt es eine Verbindung zu der Band “The Gathering”  und dem Track  “How to Measure a Planet?”, die ebenso eine Funksequenz in den Anfang des Songs einbauten. Interessant ist dabei, dass das Science Fiction Thema von sehr unterschiedlichen Bands auf ähnliche Art und Weise aufbereitet wird.

Ebenso erinnert der Sound an die frühen “Pink Floyd”, die in ähnlicher Weise, Synthi-Effekte, die an die Vorstellung von Weltraum Welten anknüpften und diese mit harten Gitarrenriffs in Verbindung brachten .

“Yuri Gagarin” schließt diese Effekte nicht ein in ihren Sound, sie erweitern ihn. Dadurch wirkt es sehr imposant vielfältig, aber nicht ausufernd chaotisch. Alle Elemente fügen sich in gewisser Weise zusammen, übertönen die anderen dabei überhaupt nicht.

2015 erschienen zwei Alben – das ebenfalls von Linus Andersson produzierte  “Sea of Dust” auf 7” Vinyl und das angesprochene letzte Album “At the Center of all Infinity”.

“Yuri Gagarin” ist etwas für Kenner, für Astronauten, die auf Rockmusik stehen. Ihr Sound ist komplex und enorm Virtuos. Man taucht hinein in die weite Welt des Universums, wenn man das will.
Hört rein und lasst euch in Lichtgeschwindigkeit hineinkatapultieren in die Welten von Yuri Gagarin :
Alle Alben sind übrigens unter http://yurigagarinswe.bandcamp.com/album/ und können dort probegehört werden.

Yuri Gagarin auf Facebook: https://www.facebook.com/yurigagarinspacerock/

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