KUK und Omas Zwerge

Wir berichten über das musikalische Rahmenprogramm der “Mensch-Wir stempeln euch ab”, eine Kampagne gegen Vorurteile:

Kennt ihr “KUK“? Nein? Schade!

Ich habe die Essener Kombo nun schon zwei Mal live gesehen und es wurde jedes Mal besser. Selbst bezeichnen die Essener sich als “4 hyperaktive Energiebündel mit Zuckerschock” und das trifft es schon gut auf den Punkt. Die Musik ist ein Mix aus Hip Hop und Dubstep.

Selbst mir, dem eingefleischten Gitarren-Musik-Fan, zaubert die Performance von KUK ein Lächeln ins Gesicht. Die Shows erinnern eigentlich an Größen wie IMG_9501“Fettes Brot” und Co – beim Bühnenbild hat man sich besonders Gedanken gemacht, die drei leuchtenden “K” “U” “K” Säulen passen wie die Faust aufs Auge zum illustren Haufen von Konfetti-Rittern. Der Spaß, den die vier auf der Bühne haben, steckt an und wenn man dann noch nicht im Konfetti erstickt ist, erwischt man sich beim Mitwippen.

In der Weststadthalle ist das Publikum vollends ausgerastet, es flogen Luftballons, Konfetti und Bierspritzer durch die Gegend. Was will man mehr?

Zum musikalischen Match haben “Omas Zwerge” eingeläutet. Wie der eine oder der andere schon mitbekommen haben könnte, ist Punkrock nicht gerade meine Lieblingsrichtung. Mir fehlt da einfach Gitarrenarbeit, oder sagen wir, mir fehlt eindeutig Virtuosität in Form von Handwerkskunst. Für mich ist handgemachte Musik ein technisch ausgereiftes Spiel. Der Punkrocker an sich kann sich ein Leben ohne “Omas Zwerge” vermutlich schwer vorstellen. Dennoch muss man sagen sind die “Zwerge” äußerst IMG_9357professionell in dem was sie tun, als alte Hasen im Ruhrgebiet, haben sie sich in der Szene durchaus einen Namen gemacht. Für mich klingt das alles nach einem drei-Akkord Brei, was zur Folge hat, dass die Theke deutlich mehr Anziehungskraft besitzt. Schlussendlich für uns hat das musikalische Match definitiv “KUK” gewonnen.

Nichtsdestotrotz – der Abend organisiert von den Falken war großartig! Wir pulen jetzt die Konfettireste aus unseren Kleidungsstücken.