Konzertbericht: Rock am Bahnwerk 2017

Ein Musikfestival in typischer Industriekultur Atmosphäre mitten in Gelsenkirchen: Das ist das Rock am Bahnwerk. Auf einem alten Bahnwerk finden sich anIMG_7142_kl zwei Tagen lokale Bands ein und verleihen dem Festival ein ganz besonderes Flair. Neu war dieses Jahr, dass eine zweite kleine Bühne auf dem Gelände aufgebaut wurde, um lange Umbauphasen den Zuschauern mit weiteren Musikhighlights zu versüßen. In lockerer, ungezwungener Atmosphäre lässt es sich bei einem kalten Bier und einer Bratwurst an der neuen Akkustikstage aushalten. Damit wurden die Umbaupausen nun auch mit Musik gefüllt – eine gute Idee, die auch unter den Besuchern gut ankommt. Der Platz war stets gut gefüllt.

IMG_7156_klDas Rock am Bahnwerk hat sich zum Ziel gesetzt, lokalen Bands eine Plattform bieten zu können. So wird man vergeblich nach größeren Namen suchen. Man vermisst es aber auch nicht, denn schließlich wurde durch die geschickte Auswahl der Bands dafür gesorgt, dass keine Starallüren entstehen. Das Festival ist ein großes Miteinander, bei dem es auf Semi-Professionellem Niveau ausgezeichnete Musik geboten wird.

Leider konnten wir auch dieses Jahr nur an einem der beiden Festivaltage teilnehmen. Aus organisatorischen Gründen waren wir also am Samstag den 10.06.2017 da und haben viele gute Musiker erleben dürfen.  Einer unserer Highlights am Samstag waren “Tyler Leads” aus Recklinghausen. Die Band ist extrem präsent auf der Bühne: wild, ungezähmt und verdammt laut feiern die Jungs eine riesige Rock `n` Roll Party auf der Bühne. Man bekommt Lust alles von sich zu reißen, sich mit Bier zu übergießen und in den Circle Pit zu springen!

Ebenfalls ist “Dead Memory” definitiv ein Tipp für junges, aufstrebendes Rock ´n´ Roll Gemüse mit großem Potential die Bühnen der Welt zu erobern! Eindrucksvolle und saubere Gitarrenarbeit und ein sehr sympatisches Auftreten. Das Highlight des Tages zur später Stunde “Ferryman” – Andy Jones, mit dem ich selbst schon bei einigen Projekten arbeiten konnte, ist ein begnadeter Musiker und ein hervorragender Sänger.

 

Wir fanden das RaB2017 wunderbar und freuen uns schon auf 2018. Das Festival ist ein echter Geheimtipp und sollte in jedem Kalender vorgemerkt werden!