anorak. – New Album –

Das Post-Hardcore Quintett aus Köln mit dem charmanten Namen “anorak.” bringt sein Debütalbum “enthusiasts and collectors” auf Uncle M am 6.Mai.2016 raus. Wir konnten schon einmal reinhören, an diesem wunderbaren ersten warmen Frühlingstag.

Die Idylle wird gesprengt. Währen die zarten hardcore Klänge das  Vogelzwitschern durchdringt, die Sonne auf der Haut fröhlich brennt und die Sonnenbrille vor Augenfalten schützt, fordert der massige Sound das musikalische Gemüt. Leichte Kost ist das nicht. Aber für eingängige Spielereien gibt es genügend Bands. Schwierig wird es immer besonders, wenn alles droht gleich zu klingen. Bei anorak. kommt es einem erstmal so vor, geschuldet in der relativ gleichklingenden Stimme, aber nicht im virtuosen Melodienraum. Der Sound bricht hier und da mit dem Hardcore getrübten Standard-Gegröle, und gibt dem Ganzen ein komplexes Soundgewumme. Das unter anderem durchzogen ist von melodischen Parts und richtet den roten Faden der sich durch das ganze Album zieht, um dann den Höhepunkt zu erreichen. Lasst Euch überraschen. Neben den Hardcore Hardcore Elementen findet man bei anorak. ein bisschen Indie, ein bisschen Post und mitunter melodisches Geplänkel.

anorak_Photo1_2016_c_JulianPache

Ein rundes Debütalbum, das viele Überraschungen beinhaltet. Aber so viel verraten wir nicht, hört rein und erfreut euch an diesem wunderbaren Stück Musik. Die Platte gibt es digital und als Vinyl Version. Die Vinyl ist limitiert auf 500 Stück. Auf diesen 500 Stück gibt es jeweils ein Polaroid Foto aus dem Kunstprojekt „humans and landcapes“ von Julian Pache, dem Gitarristen der Band. Somit ist jede Vinyl ein Unikat. Nicht nur das, der rote Faden zieht sich auch hier durch. Ganz nach dem Motto des Albums etwas “Erlebtes” und “Gesammeltes” zusammen zu tragen.

Inhaltlich befassen sich die Jungs von anorak. mit vielen gesellschaftlichen Themen. Sie nehmen entweder die Ich-Perspektive ein, wie in “Forlorn/desolate/alone”  oder beschreiben etwas was uns alle betrifft und immer aus verschiedenen Blickwinkeln wie in den aufeinander aufbauenden Songs “the calm” und “the tempest”. Ein feinfühliges Hingucken, das was die Gesellschaft gerne ignoriert, greift anorak. auf, mit Nachdruck und Herzlichkeit und immer mit der Massage schaut hin, das sind wir, die Gesellschaft.

“Die Band möchte einen Gefühlszustand der Bedrückung, des Unbehagens und von Demut erzeugen, welcher den Zuschauer zur eigenen Reflexion anregen soll”. Und das merkt man musikalisch und textlich. Schaut nicht weg, sondern schaut gemeinsam mit anorak. hin, das was uns alle betrifft. Das was wir sind, und was wir im laufe unseres Lebens erleben und was uns prägt.

Die Jungs nehmen ihre Arbeit ernst und geben alles, um etwas bewegen zu können. -Und das ist ihnen gelungen.  Musik ist eines der wunderbarsten Künste die alles kann, nachdenklich machen, anmahnen, schön klingen und all das indem es Emotionen transportiert und unmissverständlich jeden erreicht. Und genau das macht anorak.

Musikvideo zu “Morning View”

Wer die Jungs Live erleben möchte schaut hier mal rein:

06.05. DE – Hamburg – Pooca
07.05. DE – Bremen – Karton
08.05. DE – Berlin – Kiki Sol
10.05. DE – Kiel – Schaubude
11.05. DE – Leipzig – Atari
12.05. DE – Hof – Luftkeller
13.05. AT – Salzburg – Denkmal
15.05. AT – Innsbruck – Junge Talstation
16.05. AT – Linz – Kölla
17.05. DE – Saarbrücken – Horst
18.05. DE – Trier – Exhaus
19.05. DE – Aachen – AZ20
20.05. DE – Köln – Stereo Wonderland
21.05. DE – München – Cafe Marat
25.05. DE – Oberhausen – Druckluft
24.06. DE – Münster – Baracke
02.07. DE – Langenfeld – Kellercafe
05.07. DE – Dresden – Umsonst Und Draußen
16.07. DE – Nürnberg – Z-Bau Galerie
13.08. DE – Hömber – Rock am Berg
19.08. DE – Nonrod – Nonstock Farmer’s Edition

 

MEDIA:

– anorak. Facebook

uncleM Facebook

Spotify (erste Single “Morning View”)